Gut investiert – Grundschullehrkräfte bekommen mehr Geld

Weil dringend Fachkräfte gebraucht werden und weil gleiche Arbeit gleich viel wert ist, bezahlt Berlin Grund- und Oberschullehrkräfte fortan gleich. Das ist nunmehr im Doppelhaushalt 2018/19 auf Initiative der rot-rot-grünen Koalition verankert. Berlin ist damit das erste Bundesland, das die Zwei-Klassen-Gesellschaft bei der Bezahlung unter den Lehrer*innen beseitigt.

Auch die Gehälter der Lehrkräfte unterer Klassen erhalten diese Anpassung. Dass diese sog. LuK-Lehrer*innen, die als Pädagog*innen in der DDR ausgebildet und als Grundschullehrer*innen nach der Wende übernommen wurden, nun auch von der Gehaltserhöhung profitieren, musste schwer erkämpft werden.

Unser Ziel, alle Schulen – von der Grund- bis zur Berufsschule – mit mindestens einer Stelle für Schulsozialarbeit auszustatten, verfolgen wir weiter. Dass mit dem Landesprogramm Schulsozialarbeit weitere 24 Schulen nunmehr Schulsozialarbeit machen können, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Zudem bekommen Schulkollegien Unterstützung in den Sekretariaten, den Verwaltungen und im IT-Bereich.

Besonders wichtig war uns, dass – wie in der Kita – auch der Hort gebührenfrei wird. Dies wird – beginnend mit den ersten und zweiten Klassen – ab 2019 umgesetzt. Denn Bildung muss – von der Krippe bis zur Hochschule – gebührenfrei sein.

Katrin Seidel (Möller)